Virtueller OP-Simulator zur Ausbildung gynäkologischer Operationen

Verantwortliche Personen:
AG Kiesel – Universitätsfrauenklinik, Universitätsklinikum Würzburg
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Abbildung 1: AG Kiesel

 

Team

 

PD Dr. Matthias Kiesel von der Universitätsfrauenklinik Würzburg entwickelt zusammen mit Frau Prof. Dr. Ute Trapp von der Abteilung für Informationstechnologie der Hochschule Darmstadt virtuelle Simulationsmöglichkeiten für die Behandlung von Gebärmutterhalskrebs.

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Abbildung 2: Virtueller OP-Saal der Frauenklinik

 

Motivation und Innovation

 

“Fighting Womens’ Cancer and Bridging the Gender Health Gap”

Gebärmutterhalskrebs stellt eine globale Herausforderung für die Frauengesundheit dar. Früh genug erkannt, kann die Erkrankung durch eine so genannten Konisation operativ entfernt werden. Unsere Motivation ist es junge Gynäkolog:innen durch Einsatz virtueller Realität (VR) in der operativen Ausbildung zu unterstützen und einen Beitrag zur Frauengesundheit zu leisten.

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Abbildung 3: Ansicht durch das OP-Mikroskop in VR

 

Welche Ziele verfolgt das Projekt?

 

Mit Hilfe von VR wird eine Simulationsmöglichkeit geschaffen, um den operativen Eingriff der Konisation sicher, strukturiert und reproduzierbar trainieren zu können. Ziel ist es, gynäkologische Operateur:innen standardisiert auszubilden, bevor eine Operation an der Patientin erfolgt.

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Abbilung 4: Darstellung von OP-Ergebnissen am Simulator

Ansatz des Forschungsprojektes

 

In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Abteilung für Informationstechnologie der Hochschule Darmstadt wird ein Prototyp eines VR-Simulators entwickelt. Vergleichbare Ausbildungsmöglichkeiten liegen nicht vor. Eine wissenschaftliche Auswertung an der Universitätsfrauenklinik Würzburg zeigt vielversprechende Ergebnisse, auf denen wir weiter aufbauen.

Welche Krebserkrankung soll behandelt werden?

 

Gebärmutterhalskrebs

Warum soll das Forschungsprojekt unterstützt werden?

 

Die Bewerbung um die Fördermöglichkeiten soll mit dem Ziel erfolgen den VR-Simulator an Kliniken deutschlandweit in einer Multicenter-Studie weiterzuentwickeln. So kann diese Lehrmöglichkeit flächendeckend zur operativen Ausbildung genutzt werden. Folglich kann durch bessere OP-Ergebnisse und weniger Komplikationen ein Beitrag im Kampf gegen Krebs und zur Verbesserung der Frauengesundheit geleistet werden.

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